Was für ein Jahr! Geplant waren einige Törns in den Kanaren doch das Virus hatte auch uns alle Pläne über den Haufen geworfen. Im Frühjahr war es gar nicht möglich auf die Kanaren zu reisen. Schon bald war uns klar, dass wir dieses Jahr nicht über den Atlantik segeln werden.

Trotzdem hatte ich von der Schweiz aus einiges am Schiff organisiert. So hat die Stella Maris wieder einen Geräteträger am Heck. Darauf sind 4 Victron Solarzellen à 170 Watt montiert. Diese Leistung sollte ausreichen um tagsüber den gesamten Stromverbrauch für Navigation, Kühlschrank, Gefrierschrank und Autopilot zu produzieren.

Bei Danilo hatten wir den Rigg Check geordert und gleichzeitig das gesamte laufende Gut ersetzt. Gleichzeitig wurde die in der Biskaya verlorengegangene hintere Beiboot Auflage neu erstellt. Die vom Unfall beschädigte Badeleiter wieder in Stand gestellt und beim Kutterstag das Stag inkl. Terminal ersetzt.

Den Elektroherd hatte ich in die Schweiz zurückgenommen und bei Fluxron mit Hilfe von Beno und Roland auf Induktion umgebaut. Neu haben wir nur noch 2 Platten, doch jede hat 3,4 kW, schon fast wie in einer Grossküche.

Im Herbst mit Kathi für 6 Wochen nach Teneriffa geflogen. Dabei die Stella Maris kurz aus dem Wasser gehoben, um die Masse des Props zu checken. Erstaunlich wie gut das Unterwasserschiff ausgesehen hatte, lag das Schiff über drei Jahre im Wasser.

Anschliessend ein Runde über Port Mogan, Las Palmas, Fuerte Ventura, Rubikon auf Lanzarote und zurück nach Santa Cruz gesegelt. Dabei Gran Canaria und Lanzarote mit dem Auto erkundigt. Teilweise ein trostloser Anblick der leeren Restaurants und Strände. Die Bevölkerung, welche zu 90 % von den Touristen lebt, hat nichts zu arbeiten.

Da über die Feiertage an Skifahren nicht zu denken war, kurzentschlossen zur Stella Maris geflogen und Weihnachten, Neujahr auf Teneriffa verbracht. Leider zeigte sich das gleiche Bild wie im Herbst, ein Land ohne Touristen. Für uns eine neue Erfahrung, Weihnachten am Strand zu verbringen. Aber mit Aussicht auf das kommende Jahr müssen wir uns daran gewöhnen.

Wir sind gespannt, was das 2021 bringen wird, Ich werde nach Ostern für 4 Wochen nach Teneriffa gehen und dann nehmen wir die Stella Maris aus dem Wasser. Neuer Anstrich des Antifoulings wie auch das Polieren der GFK Schale stehen an. Gleichzeitig wird der bestehende Propeller ersetzt. Das Sicherungstablo hat ausgedient und die entsprechende Elektroinstallation übersichtlicher gestaltet.

 

Dann wären wir bereit für unsere grosse Reise, wir sind gespannt, ob die Situation es auch zulässt.

 

Wir wünschen Euch ein erfolgreiches 2021 und bleibt gesund!